SovrGPT Dokumentation

Dateien erzeugen

Präsentationen, PDF, Word und Excel direkt aus dem Chat — mit bearbeitbarem Inhalt, in Ihrer Farbwelt und ohne dass die Datei je ein fremdes Rechenzentrum sieht.

Sie können SovrGPT bitten, ein Ergebnis nicht nur zu schreiben, sondern als Datei zu liefern. Vier Formate stehen bereit:

FormatWofürWas Sie bekommen
PowerPoint (PPTX)Präsentationen, Foliensätze, Pitch-Decks16:9-Folien in Ihrer Farbwelt, Text bleibt bearbeitbar
Word (DOCX)Berichte, Briefe, VorlagenFließtext mit Überschriften und Listen
Excel (XLSX)Tabellen, Listen, AuswertungenTabellenblätter mit Kopfzeile
PDFalles zum Weitergeben und DruckenA4, druckfähig

Sie müssen nichts einschalten. Sagen Sie einfach, was Sie brauchen: „Mach mir daraus eine Präsentation", „das bitte als Word-Datei", „eine Excel mit den Zahlen". Wird Ihre Absicht eindeutig erkannt, erscheint die Datei als Download unter der Antwort. Über den Schalter „Dateien" in der Werkzeugleiste können Sie es dauerhaft anschalten.

ℹ️ Die Datei wird bei uns erzeugt, nicht bei einem Dritten. Es geht kein Inhalt an einen Konvertierungsdienst. Der Download-Link gilt zehn Minuten und wird beim erneuten Öffnen des Chats automatisch erneuert.

Präsentationen

Das ist das aufwendigste der vier Formate — und das einzige, bei dem die Gestaltung eine eigene Rolle spielt.

Foliensatz ausdrücklich anfordern

Meist genügt es, die Bitte auszusprechen („bau eine Präsentation dazu"). Es gibt aber Formulierungen, bei denen nicht eindeutig ist, ob Sie Folien wollen oder eine Zusammenfassung im Chat — „fass das mal kurz zusammen" ist so ein Fall. Dann bekommen Sie manchmal Folien und manchmal Fließtext.

Dafür gibt es den Folien-Knopf. Er sitzt in der Eingabezeile neben Büroklammer und Mikrofon:

  1. Knopf drücken. In der Eingabe erscheint /craft.
  2. Dahinter schreiben, worum es gehen soll.
  3. Absenden.

Damit ist die Anforderung eindeutig — es wird ein Foliensatz gebaut, und zwar genau einer.

💡 Der Knopf ist nur eine Abkürzung. /craft können Sie auch selbst tippen; das Ergebnis ist dasselbe. Wer den Knopf einmal benutzt, sieht das Schlüsselwort und kann es künftig direkt schreiben.

Ein paar Beispiele:

Sie schreibenErgebnis
/craft Drei Folien zu unseren QuartalszahlenFoliensatz zu diesem Thema
/craft (allein, nach einem längeren Gespräch)Foliensatz aus dem bisherigen Verlauf
/craft (allein, im leeren Chat)eine Rückfrage nach dem Thema

Wieder abwählen: den Knopf erneut drücken oder /craft aus der Eingabe löschen. Solange es dort steht, ist es sichtbar — es bleibt kein unsichtbarer Zustand stehen.

⚠️ /craft wirkt nur am Anfang der Nachricht. Steht es mitten im Text („tipp einfach /craft, dann baut er Folien"), ist es ein Zitat und löst nichts aus. Das bloße Wort Craft ohne Schrägstrich löst ebenfalls nichts aus — sonst würde jeder Satz über dieses Merkmal versehentlich Folien bauen.

⚠️ Nicht jedes Modell kann Werkzeuge aufrufen. Bei einem Modell ohne Werkzeug-Unterstützung bleibt auch /craft wirkungslos; welche Modelle das betrifft, steht unter Modelle.

Ihre Farben, nicht unsere

Eine Präsentation, die aussieht wie von der Stange, nützt niemandem. Deshalb wird die Farbwelt je Präsentation hergeleitet, und zwar aus dem, was Sie sagen:

  1. Sie nennen Ihre Farbe. „Unser Blau ist #1E4B8F" oder „wir sind dunkelrot" — die Farbe wird zur Grundlage des gesamten Foliensatzes.
  2. Sie schicken ein Bild mit. Logo, Screenshot, eine Folie aus einer alten Präsentation: die prägenden Farben werden abgelesen und übernommen. (Setzt ein Modell voraus, das Bilder sehen kann — siehe Modelle.)
  3. Sie sagen, worum es geht. „für unsere Stadtwerke", „eine Steuerkanzlei", „ein Softwarehaus" — dann wird eine Farbwelt gewählt, die zur Branche passt.
  4. Sie sagen gar nichts. Dann kommt eine ruhige Standardfarbwelt.

Unter der Datei steht immer, woher die Farben stammen — etwa „Farbwelt aus der angegebenen Markenfarbe #B01E48" oder „Keine Markenfarbe angegeben — Farbwelt nach Branche gewählt (Energie und Umwelt)". So sehen Sie, ob Ihre Angabe angekommen ist, statt es zu vermuten.

🔒 Lesbarkeit geht vor Markentreue — und das ist gerechnet, nicht gehofft. Eine Markenfarbe kann jeden Hellwert haben. Gelb auf Weiß hat ein Kontrastverhältnis von 1,07:1 und ist praktisch unlesbar. Jede Kombination aus Text und Fläche wird deshalb geprüft und die Helligkeit so weit verschoben, bis 4,5:1 erreicht ist (die Schwelle aus WCAG 2.2 AA für Fließtext). Der Farbton bleibt dabei stehen — Ihre Marke bleibt erkennbar, der Text wird lesbar.

Das gilt auch beim Ausdruck in Graustufen, der in Behörden die Regel ist.

Was auf den Folien passiert

Der Foliensatz bekommt einen Rhythmus: die Titel- und die Schlussfolie tragen die Markenfarbe vollflächig, dazwischen setzt regelmäßig eine Folie in der Gegenstimmung eine Zäsur. Zwei betonte Folien folgen nie direkt aufeinander.

Zehn Folientypen stehen bereit, und das Modell wählt den passenden:

TypWofür
TitelEinstieg mit Untertitel, Autor und Datum
Agendanummerierte Gliederung, ab sechs Punkten zweispaltig
Kernaussageeine Aussage groß, darunter die Begründung
Aufzählungbis zu fünf Punkte mit Markenmarkern
Gegenüberstellungzwei Karten nebeneinander
Kennzahlenzwei bis vier große Zahlen mit Beschriftung
Zitatein Satz groß, mit Quellenangabe
TabelleKopfzeile in der Markenfarbe, Zebrastreifen
Bildein Bild groß, mit Bildunterschrift
AbschlussSchlusswort und Kontakt

Sprechernotizen werden mitgeschrieben, wenn das Modell etwas festhalten will, das nicht auf die Folie gehört.

Der Rhythmus ist die Vorgabe, aber nicht das letzte Wort: sagen Sie „die Folie mit den drei Risiken soll die Zäsur sein", dann bekommt diese Folie die Betonung, statt sie dem Zufall der Reihenfolge zu überlassen. Ebenso lassen sich einzelne Elemente anpassen — „die Überschrift auf dieser Folie weglassen" oder „die Aufzählung mittig".

ℹ️ Farben, die Sie für ein einzelnes Element nennen, werden auf Lesbarkeit geprüft. Wäre der gewünschte Ton auf seinem Untergrund zu schwach, wird er so weit nachgeschärft, bis er das Kontrastverhältnis 4,5:1 erreicht — die Schwelle, die auch die Barrierefreiheits-Richtlinien setzen. Die Richtung der Farbe bleibt dabei erhalten, und wir sagen Ihnen, wenn nachgeschärft wurde.

Bilder auf den Folien

Hängen Sie ein Bild an Ihre Chat-Nachricht an (PNG oder JPEG), dann kann es auf eine Folie — als eigene Bildfolie oder rechts neben einer Aufzählung. Sagen Sie dazu, was damit passieren soll: „nimm das Logo auf die Titelfolie".

  • Das Bild wird seitenverhältnistreu eingepasst. Ein Logo wird nie in die Länge gezogen; es bleibt gegebenenfalls Rand.
  • Jedes Bild bekommt eine Bildbeschreibung (Alternativtext), die Screenreader vorlesen. Das ist keine Kür, sondern Voraussetzung für barrierefreie Präsentationen.
  • Es werden nur Bilder aus Ihrem eigenen Chat verwendet. Nichts wird aus dem Netz nachgeladen.
  • Findet sich ein genannter Dateiname nicht, entsteht die Folie ohne Bild und die Bildunterschrift sagt es — die übrige Präsentation bleibt unangetastet.

⚠️ SVG und WebP gehen nicht. PowerPoint bettet sie nicht zuverlässig ein. Speichern Sie solche Grafiken vorher als PNG.

Der Text läuft nicht über

Das ist der Fehler, den man auf einer erzeugten Folie zuerst sieht — und der Grund, warum viele Werkzeuge Folien als Bild ausliefern statt als Text.

PowerPoint rechnet die automatische Verkleinerung erst neu, wenn ein Mensch in das Textfeld klickt. Eine zu lange Überschrift läuft also beim ersten Öffnen sichtbar über. Wir messen deshalb vorher, wie breit jede Zeile tatsächlich wird, und setzen den Schriftgrad fest. Auch „Bundesausbildungsförderungsgesetz" wird umbrochen, statt über den Rand zu laufen.

ℹ️ Warum die Folien Arial benutzen. Eine Schrift, die auf dem Rechner des Empfängers fehlt, wird von PowerPoint ersetzt — und dann stimmt das Layout nicht mehr. Arial ist auf Windows, macOS und in LibreOffice vorhanden. Eine eingebettete Hausschrift setzt Rechte voraus, die wir für fremde Marken nicht haben.

Der Craft: ansehen, ändern, teilen

Unter jeder erzeugten Präsentation steht neben dem Download ein zweiter Knopf: „Als Craft öffnen". Er führt auf eine Ansicht, die alle Folien untereinander zeigt — so, wie die Datei sie meint.

Ein Klick auf eine Überschrift, eine Aufzählung, eine Kennzahl oder ein Zitat wählt das Element aus. Rechts lassen sich dann vier Dinge ändern:

WasWirkung
SchriftgrößeEine Obergrenze. Passt der Text damit nicht in seinen Kasten, bleibt er kleiner — überlaufen soll er nie.
FarbeWird gegen den Untergrund auf Lesbarkeit geprüft (4,5:1) und nötigenfalls nachgeschärft.
AusrichtungLinks, mittig oder rechts.
SichtbarkeitBlendet das Element aus, ohne die Folie umzubauen.

Anschließend exportieren Sie die geänderte Fassung mit einem Klick neu. Sie bekommen eine zusätzliche Datei — die ursprüngliche bleibt im Verlauf stehen.

Ihre Änderungen bleiben erhalten. Sie werden gesichert, sobald Sie sie machen; rechts unten steht „gesichert · Fassung n". Sie können die Seite schließen und später weitermachen.

Alle Crafts wiederfinden

In der Seitenleiste steht „Crafts". Dort liegen alle Foliensätze Ihrer Organisation, neueste zuerst — auch die, deren Unterhaltung Sie inzwischen gelöscht haben. Ein Craft überlebt seinen Chat.

Den Assistenten weiterarbeiten lassen

Sie müssen nicht selbst klicken. Schreiben Sie im Chat einfach, was anders werden soll:

„Ändere in der Präsentation die dritte Folie — die Überschrift soll die Kernaussage enthalten, nicht nur das Stichwort."

„Streich die letzte Folie und häng stattdessen eine mit den nächsten Schritten an."

Der Assistent ändert nur die genannten Folien und lässt die übrigen unangetastet. Das Ergebnis landet im selben Craft; Sie öffnen ihn und exportieren dort.

⚠️ Zwei Wege, ein Craft. Wenn Sie die Leinwand offen haben und gleichzeitig den Assistenten ändern lassen, merkt das System das und überschreibt nichts stillschweigend — Sie bekommen den Hinweis, neu zu laden.

Als Webseite herunterladen — und daraus ein PDF

Neben „Als PPTX exportieren" steht „Als Webseite (HTML)". Sie bekommen eine einzelne Datei, die Sie per Doppelklick öffnen können. Kein Server, keine Installation, kein Internet.

TasteWirkung
/ Leertaste / Bild abeine Folie weiter
/ Bild aufeine Folie zurück
Pos1 / Endeerste bzw. letzte Folie
NSprechernotizen ein- und ausblenden
PPräsentiermodus (eine Folie füllt den Schirm)
EscPräsentiermodus verlassen

Ein PDF machen Sie daraus mit „Drucken → Als PDF speichern". Jede Folie wird genau eine Seite im richtigen Format — Hintergrundfarben und Verläufe inklusive, Bedienleiste und Sprechernotizen bleiben draußen.

🔒 Diese Datei lädt nichts aus dem Netz. Bilder stecken als Daten in der Seite, die Schriften sind Systemschriften, und die Datei trägt ihre eigene Sicherheitsrichtlinie (default-src 'none'). Sie können sie in eine abgeschottete Umgebung tragen und dort öffnen. Das ist in Chromium, Firefox und WebKit nachgemessen — mit einer Prüfung, die jede Netzanfrage mitgeschrieben hätte.

Für eine Freigabeprüfung ist das der entscheidende Unterschied zu Werkzeugen, deren HTML-Export beim Öffnen Schriften und Programmcode von fremden Servern nachlädt.

Die Adresse merkt sich die Folie: …#7 zeigt die siebte. Praktisch, wenn Sie in einer Besprechung auf eine bestimmte Stelle verweisen wollen.

Zwei Dinge, die Sie wissen sollten:

  • Die Vorschau ist nicht pixelgenau. Ein Browser misst Text anders als PowerPoint. Was Sie sehen, ist dasselbe Modell, nicht dasselbe Bild.
  • Der Craft hat keinen Zugang zum Netz. Die Folien laufen in einem abgeschotteten Rahmen ohne Skriptausführung; Bilder stecken in der Seite selbst und werden nicht nachgeladen. Das ist in Chromium, Firefox und WebKit nachgemessen.

Was Sie damit tun können — und was nicht

Der Text bleibt bearbeitbar. Sie können jede Folie in PowerPoint weiter umbauen: Text ändern, Formen verschieben, Folien ergänzen. Es sind echte Textfelder und echte Formen, keine Bilder.

Was der erste Ausbaustand noch nicht kann:

  • Keine Diagramme. Zahlen kommen als Kennzahlen-Folie oder als Tabelle. Wer ein Diagramm braucht, lässt sich die Daten als Excel geben und baut es dort.
  • Keine Übergänge und keine Animationen.
  • Kein freies Verschieben. Sie können Schriftgröße, Farbe, Ausrichtung und Sichtbarkeit einzelner Elemente vorgeben — im Text der Anfrage oder im Craft —, aber nichts an eine beliebige Stelle setzen. Das hält die Zusicherung aufrecht, dass sich nichts überlappt und kein Text aus seinem Kasten läuft. In PowerPoint selbst können Sie danach natürlich alles verschieben.
  • Keine Kundenvorlage. Sie können heute Ihre Farben vorgeben, aber noch keine fertige .pptx-Vorlage einreichen, in die hineingeschrieben wird.

Word, Excel und PDF

Diese drei sind bewusst schlicht: Word liefert Fließtext mit Überschriften und Aufzählungen, Excel ein Tabellenblatt mit fetter Kopfzeile, PDF eine druckfähige A4-Seite. Sie sind zum Weiterarbeiten gedacht, nicht zum Vorzeigen — die Gestaltung machen Sie in Ihrem Programm.

Grenzen

  • Höchstens 25 MB je Datei. In der Praxis liegt eine neunfolgige Präsentation bei etwa 20 KB.
  • Höchstens 40 Folien je Präsentation.
  • Der Download-Link gilt zehn Minuten. Danach wird er beim Öffnen des Chats neu ausgestellt; die Datei selbst bleibt erhalten.
  • Kleinere Modelle brauchen deutlichere Ansagen. Sagen Sie eher „erstelle eine Präsentation über X mit fünf Folien" als „fass das mal zusammen". Welches Modell wofür taugt, steht unter Modelle.
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